Wenn es noch eines Beweises bedürfte, so ist die bis September 2027 angekündigte Schließung des Arcelor Mittal-Stahlwerks sowie des Knüppelwalzwerks in Duisburg ein weiteres unübersehbares Zeichen für das Scheitern der seit Jahren propagierten und massiv subventionierten Energiewende. Über 500 Arbeitsplätze fallen einer ideologisch getriebenen Klimapolitik zum Opfer, die den produzierenden Industrieunternehmen Deutschlands unbezahlbare Vorgaben auferlegt, während die internationale Konkurrenz ohne solche Belastungen produziert.

Der von der EU forcierte „Green Deal“ und die nationalen Zielvorgaben zur Erreichung der Klimaneutralität erweisen sich als unökonomische Belastungsprobe für das produzierende Gewerbe. Die drastisch steigenden CO₂-Bepreisungsmechanismen treiben Beschaffungs- und Lieferverträge in unbezahlbare Höhen. Träumerische Wunschvorstellungen wie die Produktion von Stahl mit Hilfe grünen Wasserstoffes prallen auf den harten Boden der Realität, denn dieser ist in benötigten Mengen und zu wettbewebsfähigen Preisen nicht verfügbar. Die Schließung der Duisburger Anlagen ist die direkte Folge einer Politik, die von Klimaneutralitätsphantasien getrieben wird.

Eine „Dekarbonisierung“ führt nicht zur Rettung des Weltklimas, sondern zur Verlagerung der Stahlproduktion in Drittstaaten außerhalb der EU – zu oft deutlich schlechteren Umweltstandards. Es ist eine Illusion zu glauben, dass ein Hochtechnologieland seine Kernindustrien schwächen kann, ohne dass der Wohlstand des gesamten Landes ins Wanken gerät. Wer die Rahmenbedingungen für bezahlbare Energie und den Schutz der eigenen Wirtschaft missachtet, zerstört das Fundament unseres Industriestandorts.

Um den weiteren Niedergang des Industriestandorts Deutschlands aufzuhalten, fordert die AfD: Sofortiges Aussetzen der CO₂-Preis-Eskalation und ein Ende der zig Milliarden Steuergeld verschlingenden „Klimapolitik“.

Die Zerstörung zuverlässig produzierender Kraftwerke muss gestoppt werden, um wieder langfristig zu bezahlbaren Energiepreisen zurückzukommen. Günstige Gaslieferungen aus Russland sollten baldmöglichst wieder in Betracht gezogen werden.

Karin Fiene