Die neu veröffentlichten Strompreise sollten auch den Letzten zum Nachdenken anregen: Mit 35,6 Cent pro Kilowattstunde belegt Deutschland den Spitzenplatz unter den G20-Staaten – während der Durchschnitt bei lediglich 16,3 Cent liegt.

Dass dies ein hausgemachtes Problem ist, zeigt der Blick auf die Preiszusammensetzung: Rund 60 % des Strompreises entfallen auf Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte. Globale Krisen sind für diesen exorbitanten Preis nur zu einem geringen Teil verantwortlich.

Doch der hohe Strompreis belastet nicht nur die Bürger direkt. Die planwirtschaftliche, ideologiegetriebene Subventionspolitik verschlingt zudem jährlich zweistellige Milliardenbeträge aus dem Bundeshaushalt (16,5 Milliarden Euro im Jahr 2025), von denen vor allem Unternehmen profitieren, die seit Jahren in die nicht grundlastfähigen Energiearten Wind und Sonne investieren, zum Schaden des Bürgers und der Umwelt!

Die Konsequenzen für den Wirtschaftsstandort Deutschland sind gravierend: Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Produktion in Länder mit wettbewerbsfähigen Energiekosten.

Die AfD fordert daher das schnellstmögliche Ende der Subventionen für sogenannte erneuerbare Energien sowie eine Rückkehr zur Kernenergie. Zukunftsfähige und effiziente Technologien müssen sich am freien Markt ohne staatliche Alimentierung behaupten können.

Karin Fiene