Nachricht aus der Ratsfraktion

Die AfD-Ratsfraktion Mülheim an der Ruhr fordert den Schutz von Landschaft und landwirtschaftlichen Flächen.

Laut WAZ-Bericht vom 14.09.2026 wächst der Widerstand in Mülheim gegen den Ausbau von Photovoltaik-Großanlagen auf unversiegelten Flächen. Sowohl der Naturschutzbeirat als auch die örtlichen Landwirte lehnen die Errichtung von PV-Anlagen auf Freiflächen im ländlichen Raum mehrheitlich ab. Die AfD-Fraktion unterstützt diese Haltung ausdrücklich. Wertvolle Kultur- und Naturlandschaften sowie landwirtschaftliche Nutzflächen dürfen nicht für den Bau von Photovoltaikanlagen geopfert werden.

Sollte über den Einsatz von Photovoltaik nachgedacht werden, kommt dies allenfalls für bereits versiegelte Flächen infrage. Ein großflächiger Zubau in der freien Landschaft ist unvertretbar und zerstört das Landschaftsbild sowie die Existenzgrundlage heimischer Landwirte.

Darüber hinaus weist die AfD-Fraktion auf die grundsätzlichen Fehlentwicklungen der aktuellen Energiepolitik hin: Der ungebremste Zubau sogenannter erneuerbarer Energien löst keine Energieprobleme, sondern verschärft sie. Da Wind- und Solarenergie nicht grundlastfähig sind, müssen konventionelle Kraftwerke die Versorgungssicherheit mit erheblichem Aufwand gewährleisten. Kostspielige Redispatch-Maßnahmen, hohe Subventionen sowie die aktuelle CO2-Preispolitik führen zu einer kontinuierlichen Belastung der Energiepreise für Bürger und Unternehmen.

Die AfD-Fraktion stellt sich gegen den Ausbau von Großflächen-PV-Anlagen auf unversiegelten Flächen. Der Schutz von Natur und Landschaft sowie bezahlbare Energie müssen im Vordergrund stehen!