Parkstadt Mülheim: Verzicht auf 15-geschossige Hochhäuser ist wichtiges Signal

Beim öffentlichen Informationsabend zur Parkstadt Mülheim am 28. September 2026 wurden Gutachten zu Wohnraumbedarf, Mobilität und Lärmbelastung vorgestellt. Im Mittelpunkt standen deren Folgen für die weitere Planung, notwendige Anpassungen und offene Fragen.

In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Aussage des zuständigen Stadtdezernenten zu begrüßen, dass in der Parkstadt keine 15-geschossigen Hochhäuser entstehen sollen.

Damit greift die Verwaltung eine zentrale Forderung der Anwohner sowie unserer Fraktion auf.

Berechtigte Anliegen der Bürger ernst nehmen

Der Verzicht auf 15-geschossige Hochhäuser ist ein wichtiges Signal. Bei einem Großprojekt dieser Dimension müssen die Anliegen der Menschen vor Ort berücksichtigt werden. Die Zusage muss nun rechtsverbindlich in Baugenehmigungen und Bebauungspläne einfließen.

Die Entwicklung dieses für Mülheim bedeutsamen Areals braucht eine belastbare, transparente Grundlage. Die Gutachten zu Verkehr, Lärm und Wohnraumbedarf sind sorgfältig auszuwerten und ihre Konsequenzen nachvollziehbar darzulegen.

Bürgerbeteiligung konsequent weiterführen

Die Information über den aktuellen Stand ist wichtig, reicht für echte Bürgerbeteiligung aber nicht aus. Anregungen, Bedenken und Hinweise aus der Bürgerschaft müssen im weiteren Verfahren erkennbar berücksichtigt werden.

Der Informationsabend setzte den im ersten Halbjahr 2026 mit verschiedenen Zielgruppen begonnenen Dialog fort. Ziel der Stadtverwaltung bleibt eine nachhaltige, lebenswerte Parkstadt Mülheim.

Fazit: Konstruktive Opposition wirkt

„Die klare Absage an 15-geschossige Hochhäuser zeigt, dass sich das beharrliche Engagement der Anwohner sowie der politischen Opposition auszahlen kann“, erklärt Johann Licker, Sprecher der AfD-Fraktion im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung. Nun gilt es, diesen Kurs konsequent fortzusetzen. Eine lebenswerte Parkstadt setzt eine maßvolle Bebauung, ein tragfähiges Mobilitätskonzept und einen wirksamen Schutz vor Lärm voraus. Entscheidend ist zudem eine transparente Planung, in der die Interessen der Menschen vor Ort angemessen berücksichtigt werden.

Johann Licker, Stadtverordneter und Sprecher der AfD-Fraktion im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung