
Im Finanzausschuss wurde nun dargelegt, wie hoch die Gesamtkosten für den Ausbau des Radwegs an der Kaiserstraße ausfallen.
Neben der schon fast erwartbaren Kostensteigerung von 15% für die reinen Baumaßnahmen, führten begleitende Maßnahmen wie neue Ampelanlagen und Begrünungen zu einer massiven Steigerung der Gesamtkosten von 38%!
Warum wurden diese zusätzlichen Kosten bei der Genehmigung des Radwegs nicht stärker berücksichtigt? Anstatt der kommunizierten 1,08 Millionen Euro belaufen sich die Kosten auf fast 1,5 Millionen Euro, die von einem mehr als fragwürdigen Projekt verschlungen werden. Denn bei Betrachtung der Auslastung der neuen, extrem Raum beanspruchenden, Luxus-Radwegespur fällt auf, dass die Zahl der Radfahrer gegen Null tendiert. Die abschnittsweise Reduzierung auf eine Fahrspur führt dagegen zeitweise zu Staus, die keineswegs als umweltfreundlich einzustufen sind.
Erneut wurden erhebliche Mittel für ein grün-schwarzes Projekt aufgewendet, die dringend für andere Infrastrukturmaßnahmen benötigt würden.
Die Versuche einer ideologisch motivierten Einflussnahme auf das Mobilitätsverhalten der Bürger, die ganz klar vorrangig das Auto als individuelles Verkehrsmittel nutzen, müssen beendet werden. Angesichts der erheblichen Benachteiligung des Individualverkehrs wird die AfD die Wiederherstellung durchgehend zweispuriger Fahrbahnen befürworten.
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